Tipps zur Haushaltsorganisation etc.

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Haushaltserleichterung für ältere, behinderte Personen. Aber auch geeignet für Familien, Paare oder junge Leute, die ihre erste eigene Wohnung haben

An dieser Stelle möchte ich Tipps geben, wie man seinen Haushalt so in Schuß hält, so daß man dies auch als ältere oder leicht behinderte Person noch selber erledigen kann. Denn nicht alle können sich eine Putzhilfe aus finanziellen Gründen leisten oder wird ihnen nicht mittels Zuschüsse bewilligt. Auch wenn man vorüber krank ist, hat man seine liebe Not mit dem Haushalt. Wenn man denn noch Freunde oder Familienangehörige hat, die einen unterstützen, kann man sich freuen auf diese Hilfen.

Daher wenden sich die nachfolgenden Tipps an die Personengruppen, die alleine leben und nicht auf die genannten Möglichkeiten zurückgreifen können oder keine Hilfen bekommen. Diese Tipps sind natürlich auch für die Personen geeignet, die sich nicht lange mit ihrem Haushalt abgeben wollen.

Grund-Ausstattung wie in meinem eigenen Haushalt als Beispiel:

Swiffer Staubwedel - bindet sehr gut den Staub gibt es bei Budni, Rossmann, Walmart. etc.
Mikrofasertücher - gibt es in schon sehr preiswert in allen gängigen Diskountern wie Budni, Lidl, Rossmann etc
Vileda Wischmob mit passenden Eimer zum Auswringen.
Wischer der beweglich am Stiel sitzt und mit Tüchern die man aufziehen kann und immer wieder verwenden kann nach den Auswaschen.
Geschirrhandtücher aus Leinen.
Akkubürstsauger für Teppichläufer
Kleiner leichter wendiger Staubsauger ohne Staubbeutel mit langem Rohr etc.
Für hardnäckige Flecken Scheuermilch.
Glasreiniger
Möbelpolitur für alle Holzsachen.
Duftenden Allzweckreiniger nach Wunsch.
Spüli, Backpulver, Essigessenz
Kunststoffreiniger ( braucht man ganz selten für PC Teile ).
Klorix/Domnestos aber nur ganz selten für schwierige Flecken.
Waschpulver nach Wahl und was man verträgt..

Über Waschnüsse, Gallseife, Qick `n Brite, Oranex HT oder Putzsteine findet man mehr Infos unter REINIGUNGSMITTEL IM HAUSHALT

Die Organisation des Haushaltes möchte ich nachfolgend an meinem eigenen Beispiel erklären:

Ich selber bin nicht der übliche Hausfrauentyp und habe mir schon vor Jahren überlegt, wie ich mit mini malsten Mitteln, aber bestmöglichen Ergebnis, meinen Haushalt erledige. Selber bin ich natürlich jetzt allein lebend, auch älter geworden und habe auch eine kleine Behinderung. Meine Wohnung besteht aus 2 Zimmer, Flur, Bad und Küche auf 45 qm.

Frische Flecken und andere Haushaltsmalheure jeglicher Art behandle ich sofort, damit sie nicht hartnäckig werden. Auch wenn ich mal durch Bastelarbeiten Schmutz fabriziert habe, entferne ich diesen gleich.

Weiter gehöre ich zu den Menschen, die nicht alles herum liegen lassen, sondern stelle oder hänge die Sachen dorthin wo der Platz dafür vorgesehen ist. Ich habe mir dies schon in jungen Jahren gleich angewöhnt. Dies sollte man auch versuchen seinem Partner und den Kinder auch anzugewöhnen, denn das erspart viel Ärger und Arbeit. Klappt es beim Partner nicht so, dann sollte man ihm eine so genannte Rumpelecke zugestehen, die nicht gleich sichtbar ist. Mein Mann hatte im Schlafzimmer einen Sessel/Stuhl, wo er dann seine Arbeits- und Freizeitklamotten hinlegte. Ich selber habe auch so eine kleine Rumpelkiste, wo ich Teile rein lege, für die ich noch keinen festen Platz habe. Auch eine Schublade in meinem großen Schreibtisch entwickelt sich mit der Zeit auch zur Rumpelkiste, die ich dann ab und zu mal aufräume, spätestens, wenn ich was suche. Solche kleine Rumpelecken oder  -kistchen benötigt jeder glaube ich. Kindern kann man das Aufräumen lehren und auch erleichtern, in dem man ihnen auch so eine so genannte Rumpelkiste einrichtet, in die sie erstmal alles rein tun können, was nicht seinen Platz in Schränken oder Regalen findet.

Haushaltsreinigungsarbeiten in bestimmten Zeitabständen:

Nach Bedarf:

De Holzmöbel anschauen und wenn es nötig ist mit der gewünschten Möbelpolitur behandeln. Hier eignen sich Tücher aus alten Bettlaken sehr gut.

1 x im Monat:

Fenster putzen, wenn man es noch selber kann, sonst erfragen unter Angabe der Fensteranzahl, was diese Arbeit im Auftrag kostet. Ich selber habe nur Scheibengardinen an den Fenstern angebracht, die ich selber abnahmen kann ohne Leiter und kann meine Fenster selber putzen, entweder mit zwei Mikrofasertüchern ( 1. Tuch für die grobe Entfernung des Schmutzes, das 2.Tuch zum nachreinigen ) oder die Variante mit Glasreiniger. ( Groben Schmutz mit einem sehr feuchten Tuch entfernen und dann mit einem sauberen Geschirrtuch und Glasreiniger nachpolieren ). Ich habe auch Fensterputzgeschirr zum Einwaschen und Abzieher zur Verfügung, was auch sehr schnell geht damit. Die Rahmen kann man mit Mikrofasertüchern abwischen.

1 x die Woche:

Die Flächen der Schränke in Küche und mit Glasreiniger oder den Mikrofasertüchern abwischen.

Der Kühlschrank sollte mit einen in Essigwasser getauchten Tuch ausgewischt werden.

TV-Bildschirme, PC-Monitore, Spiegel, oder Glastüren und Tische mit einem Mikrofasertuch abreiben, da vor allem bei Rauchern sich schnell ein Belag absetzt, der sonst das Bild eintrübt. aber auch ein Geschirrtuch mit Glasreiniger kann hier zum Einsatz kommen.

Nirostaspülen, Wasserhähne schön glänzend polieren mit Putzstein, den es in einem Töpfchen mit einem speziellen Schwamm gibt. Damit reibt man die Flächen etc gründlich ein und spült dann nach und alles glänzt wieder. Es gibt auch Spontex-Schwämme mit einer grauen Seite. Da braucht man nur etwas Spüli verwenden und hat den gleichen Effekt.

Kalkablagerungen verhindern im Bad kann man mit ganz billigem Haarshampoo. Damit alle blanken Teile wie Duschkopf, Wasserhähne und Duschstange, Kacheln, Duschabtrennungen gründlich einschäumen ( am besten gleich nach dem Baden oder Duschen ) und danach einfach abspülen. Das ist billiger als die käuflichen Badreiniger.

1 bis 2 x die Woche Staub wischen, durchsaugen, Bad und Küche durchwischen.

Täglich:

Sollte mindest der Abwasch erledigt werden und der Herd ( Ceranfeld oder Kochplatten ) gereinigt werden. Ich selber wasche immer gleich alles ab und lege es zum trocknen auf ein Abtropfgitter.

Angebrannte Töpfe sofort mit etwas Wasser und einer Tüte Backpulver einweichen oder man kocht den Topf mit etwas Essig, Waschpulver und wenig Wasser kurz aus und läßt dies Mischung etwas nachwirken.

Thermoskannen auch ab und zu mal mit Backpulver einweichen und dann auswaschen.

Kaffeemaschine ab und zu mal mit einer Essiglösung durchspülen vielmehr durchlaufen lassen und mit klarem Wasser nochmals durchlaufen lassen.

Toilette täglich durchbürsten mit Reiniger der Wahl ( meisten reicht der übliche Haushaltsreiniger ) und alles abwischen. So können sich gar nicht erst Ränder bilden. Sollte es doch zu Kalkrändern kommen, die mit Essig/Backpulver oder Klorix/Domestos einweichen und ausbürsten.

So benötige ich mit einem Minimum an Zeitaufwand ( ca 30 - 45 Minuten ) täglich für den Haushalt. Für jeder weitere Person kann man ca. 15 Minuten mehr dazurechnen.

Wäschpflege

Natürlich gehört auch die Wäschepflege mit zum Haushalt. Hier verfahre ich persönlich so, daß ich, wenn ich eine Maschine Buntwäsche zusammen habe, diese gleich gewaschen wird. Weiter verfahre ich auch so, wenn ich genügend Weißwäsche wie Unterwäsche, Handtücher und Bettwäsche zusammen habe. Natürlich kann man auch sich einen Tag in der Woche ausgucken. Dies hängt aber auch damit zusammen, welche Trocknungsmöglichkeiten vorhanden sind. Ich selber habe einen E-Trockner, einmal weil meine Weißwäsche schön flauschig weich wird ohne Lenor und ich auch keine Wäschespinne in meiner Wohnung herumstehen haben will. Pullover, bügelfreie und empfindliche Teile hänge ich auf Bügel ins Badezimmer zum trocknen.

Zur Fleckenbehandlung bei farbiger Wäsche verwende ich Gallseife oder Quick`n Brite und für Weißwäsche eine Mischung aus 1 Teil Wasser und 1 Teil KlorixTDomestos in einer Sprühflasche, mit der ich Flecken direkt besprühen kann und zusehen kann wie diese verschwinden und dann sofort das Wäschestück ausspülen und in die Waschmaschine damit. 

Weitere hilfreiche sehr gute Tipps gibt es unter:

http://www.frag-mutti.de

http://www.putzen.de/index.html

Die Autoren der o.g. Website Bernhard Finkbeiner und Hans-Jörg Brekele habe unter dem Titel Frag Muttidas passende Buch zur ihrer Website herausgegeben. Vom Inhalt her gibt es sinnvolle Ergänzungen, wie man sich als Haushaltsneuling der Thematik aktiv heranmachen kann mit vielen kleinen wertvollen und auch humoristischen Tipps. Bernhard und Hans-Jörg führen ihren Lehrling Ingo systematisch an die Bewältigung des Haushaltes heran. Es gibt alles von der ersten Wohnung ( Anmietung ) über das Renovieren, Putzen, Waschen, Bügeln, Einkaufsorganisation Kochunterricht eben alles was zu einem Haushalt so gehört. Dies alles sehr humorvoll und leicht nachvollziehbar beschrieben. Auch die Bewertung der Tipps bringt noch so einiges zutage. Diese Buch ist ein Muß für jeden Haushaltsneulinge.

Bianka Bleier und Birgit Schilling haben ein Haushalts-Survival-Buch mit dem Titel Besser einfach - einfach besser herausgebracht. Am Anfang beschreiben wie sie sich mit ihren Haushalten plagten und immer frustrierter wurden, aber dann kam die Wandlung. Sie beschreiben, wie sie mit ungewöhnlichen aber einfachen Möglichkeiten einen Haushalt lerne effektiv zu führen, ohne das die Familie darunter leiden muß und Frau wieder mehr Zeit für andere Sachen wie Arbeit oder Freizeit hat. In lockerer Form, aber sehr strukturiert, stellen sie Schritt für Schritt die Umstellung zu Vereinfachung der Haushaltsführung dar. Es ist nicht nur gut zu lesen, sondern auch als Nachschlagewerk besten zu gebrauchen. Selbst absolute Hausfrauenprofis, wie oben zu lesen, können noch von diesem Buch profitieren.

Bestellt werden können diese Bücher über unsere Bücherecke

Auch die Ordnung in den Papieren gehört auch zu Führung eines Haushaltes.

Eingehende Post öffnen und durchsehen und in einen Ablagekorb legen.
Termine auf einem Bogen notieren und oben drauf legen. 
Täglich draufblicken, ob was ans steht zu Erledigung und dann abstreichen wenn es erledigt ist. Ich persönlich mache dies mit kleinen Notizzetteln, die ich an meinen PC mit einem Tesastreifen anhänge, wenn was erledigt ist, brauche ich nur die Zettel wegwerfen.
Ablagekörbchen 1 x die Woche sichten und erledigte Sachen in Ordnern ablegen. Inzwischen habe ich mir persönlich angewöhnt diese Sachen gleich zu erledigen.
Überflüssige Schriftstücke wie erledigte Mahnungen / Werbebriefe gleich wegwerfen.

Für die wichtigsten Sachen rundum die Wohnung richte ich einen Ordner für Mietsachen, Strom, Wasser, Telefon, Internetanschluß, Mitgliedschaften, Einkommensbelegen und Verträgen dazu.

Reicht ein Ordner nicht aus, dann kann man dieses auch in getrennte Ordner anlegen.

Quittungen und Bankauszüge einen extra Ordner anlegen.

Einen Ordner für Betriebsanleitungen und Garantiebelegen der Geräte, die im Haushalt betrieben werden, einrichten.

Einen weiteren Ordner für Arbeitszeugnisse und weiteren wichtigen Dokumenten, wie evtl. Krankenberichten etc.

Diese Ordner sollten alle zusammen an einem Ort stehen.

Wem diese Arbeit Papiere in einen Ordner abzuheften zu lästig ist, der kann sich auch mit geeigneten Kästen behelfen, die von vorne beschriftet werden und dort  kommen die jeweiligen Papiere hinein

Wie gesagt, das sind nur Vorschläge, um das Papierchaos zu bändigen.

Ordner oder Kästen sollten ein mal im Jahr durchgesehen werden und von entbehrlichen Schriftstücken in einen Kasten ausgelagert werden wegen der Aufbewahrungsfristen. Aus dem Kasten für Altpapiere nehme ich alle Papiere heraus die älter als 10 Jahre sind, dann liege ich immer in den gesetzlichen und empfohlenen Vorgaben der Aufbewahrungspflicht.

Für Geschäftsunterlagen gelten gesetzliche Aufbewahrungsfristen:

http://www.hk24.de/HK24/HK24/produktmarken/recht_und_fair_play/steuerrecht/abgabenordnung/aufbewahrungsfristen.jsp

http://www.llk-steuer.de/llk2_os/bautzen/menu_aktuelles/neuigkeiten/05_01_2006_ID85.htm

Privatpersonen sollten Anschaffungsbelege mindesten drei Jahre aufheben Mindesten wie die Garantiezeit bei Geräten läuft. Kontoauszüge und Quittungen generell aufheben, da man vielleicht mal was nachweisen muß:

Privatpersonen müssen Handwerkerrechnungen zwei Jahre aufbewahren ist gesetzliche Pflicht.

http://www.ruv.de/de/r_v_ratgeber/bauen_wohnen/geld_recht/4_rechnungen_aufbewahren.jsp

Empfehlungen für Aufbewahrungsfristen bei Privatpersonen

http://www.buerokompetenz.de/buerotechnik/2837_2847.php

Siehe auch unter:

Haushaltstipps jeder Art

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